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Welcher Einzelhändler ist der Richtige für Dein Handmade Label?

Welcher Einzelhändler ist der Richtige für Dein Handmade Label?

Einzelhändler für Dein Handmade Label

Wenn Du Dir erlaubst, zu träumen, in welchem Laden siehst Du die Produkte Deines Handmade Labels dann hängen? Möglicherweise ist der Laden, an den Du jetzt denkst in einer Großstadt in einem schönen Viertel, zum Beispiel im Belgischen Viertel Köln. Vielleicht ist der Store, in dem Du Dein Handmade Label auch gerne sehen würdest, mit sehr schöner Einrichtung ausgestattet. Solche Shops findet man hervorragend über Instagram. Diese Läden sind meistens direkt um die Ecke einer 1A-Lage und verkaufen häufig als Erste neue Trends, sei es große marmorierte Bustabenanhänger für Ketten, neonfarbige Brillenbänder oder die wiederentdeckten Seidenhaargummis.

Diesen Gedanken kann ich total gut nachvollziehen! Wenn Du meine Händler-Checkliste herunter geladen hast, denkst Du vielleicht auch darüber nach, welche Händler besonders gut zu Deinem Handmade Label passen, also wo Du zu Beginn die größten Erfolgschancen hast. (Wenn Du kostenlose Schritt-für-Schritt-Anleitung noch nicht hast, hier findest Du sie). Um Dich bei einer geeigneten Strategie für Dein Label zu unterstützen, bekommst Du heute einige Gedanken von mir, wie Du die richtigen Läden für Deine Textilien findest.

Boutique oder Concept Store - welcher Laden ist der richtige für Dein Handmade Label

Inhabergeführte Boutique vs. hipper Concept Store

Gleich um die Ecke der 1A-Lage liegt der hippe Concept Store. Schon auf der Straße hörst Du angenehme Chillout Musik, wenn Du in den Laden gehst, nimmst Du den angenehmen Duft wahr. Die jugendlich aussehende Verkäuferin ruft Dir ein fröhliches “Hiii” zu, während sie hinter der Kasse am Ipad neue Produkte eingibt. Du schaust Dich im Laden um und hier gibt es wirklich viel zu entdecken. Neben transparenten Regenmänteln hängt Teddyfell, dahinter ein großes Palettensofa auf dem ermüdete Ladenbesucher abhängen. Neben Kissen in Muschelform findest Du Glasuntersetzer aus Marmor, neben stufigen Volantröcken in altrosa findest Du Grobstrickpullover in malve. Dein Blick fällt auf den Boden in gestrichener Marmoroptik.

Du fragst Dich, wie es wohl in der inhabergeführten Boutique aussieht?

Als Du durch die Tür trittst, klingelt die über Dir angebrachte Türglocke. Der Holzboden knarzt, als Du über den Boden gehst. Neben Dir liegen sorgfältige Stapel von Pullovern in dunkelrot, navi und weiß in dem schwarzen Holzregal, dessen verschiedene Elemente bestimmt von einem Schreiner extra angepasst worden sind (denkst Du). Eine sehr gepflegte Verkäuferin gehobenen Alters kommt zu Dir und fragt Dich höflich nach dem morgendlichen Gruß, ob sie Dich bei Auswahl unterstützen darf. Du erwiderst, dass Du Dich erstmal gerne umschauen würdest. Die zum Interiour passende Ladentheke glänzt im hellen Licht des Geschäfts. In der Mitte findest Du einige ergänzende Schuhe und Accessoires, die farblich passend zum Sortiment ausgewählt worden sind.

So oder so ähnlich sieht es bei den beiden Geschäftsmodellen aus. Natürlich habe ich beide Läden etwas überspitzt beschrieben, um die Unterschiede so gut wie möglich herauszuarbeiten. Es gibt in der Realität häufig Überschneidungen und die “hippen Concept Stores” sind ganz häufig auch inhabergeführt.
Mit Deinen konkreten Vorstellungen vor Augen möchte ich Dir jetzt ein paar Denkanstöße für Deine Einzelhändler Recherche mit auf den Weg geben, die Du für Dein Handmade Label bestimmt gut gebrauchen kannst.

Sehr gute Social Media Sichtbarkeit vs. Stammkunden

Wenn Du die beiden Arten von Läden miteinander vergleichst, gibt es verschiedene Gesichtspunkte, die sich teilweise stark unterscheiden.
Die “hippen Conceptstores” sind beispielsweise häufig in den letzten Jahren eröffnet worden, die klassischen inhabergeführten Boutiquen gibt es teilweise schon seit mehreren Jahrzehnten.

Was die beiden Arten von Geschäften auch unterscheidet, ist die Lage. Während inhabergeführte Boutiquen meistens in mittelgroßen Städten als eine Art “hidden champignon” anzutreffen sind, befinden sich die Conceptstores eher in Großstädten.

Die Lage wirkt sich direkt auf die Kundschaft aus: In Großstädten gibt es von Natur aus mehr Touristen und durchlaufende Kundschaft. So auch in den Concept Stores. Die inhabergeführten Boutiquen profitieren eher von Ortsansässigen, die gute Orte wertschätzen und dann auch gerne wiederkommen.

Durch diese Ausgangslage haben inhabergeführte Boutiquen häufiger die Chance, ihre Besucher zu Stammkunden zu machen. Das heißt für Dich, dass diese Kunden, wenn sie Deine Marke einmal kaufen und schätzen gelernt haben, Deine Marke mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch noch einmal erwerben.

Anders verhält es sich bei den Concept Stores. Vielleicht kennst Du die folgende Situation ja auch auch: Ich habe mal Schuhe in Berlin gekauft, die ich bis heute sehr gerne trage. Ich würde mir auf jeden Fall nochmal Paar dieser Marke kaufen, aber online kann ich sie kaum finden und in einem anderen Laden habe ich sie bisher auch nicht entdeckt.

Stell Dir mal vor, die Schuhe wären von Deiner Marke. So würdest Du es, selbst wenn die Kunden Deine Marke sehr gerne mögen, schwer haben, weitere Abverkäufe zu erzielen.
Im Falle von langjährigen Stammkunden kennen die Store Betreiber ihre Kunden meistens sehr genau und kaufen sehr gezielt ein. Insofern besteht die erstrebenswerte Chance für Dich, Deine Orderhöhe kontinuierlich auszubauen.

Ein Aspekt, der aus meiner Sicht total für die Aktivität in den “hippen Concept Stores” spricht, ist dass diese Geschäfte meistens eine Art Vorreiter-Rolle haben. Was heißt das konkret? Die Läden werden häufig von anderen Geschäften und Marken besucht, die sogenannte Storechecks durchführen. Dabei schauen sie sich besonders diese Arten von Concept Stores an, recherchieren neue Marken und Einrichtungstrends.
Außerdem sind die “hippen Conceptstores” meistens viel aktiver auf Social Media oder haben zumindest eine viel größere Reichweite, was wiederum die Reichweite Deines Brands wesentlich steigert, sofern sie auf Deine Marke verweisen.

Durch die höhere Social Media Sichtbarkeit musst Du damit rechnen, wesentlich mehr Konkurrenz durch andere Labels zu haben. Bei diesen Concept Stores gehen meistens viele Anfragen neuer Labels ein und es ist schwieriger, sich als neue Marke zu etablieren.

Dagegen sind die inhabergeführten Boutiquen teils gar nicht auf Netzwerken wie Instagram zu finden und auch online nur sehr schwer auffindbar. Am besten klappt das über lokale Shoppingverzeichnisse, persönliche Empfehlungen und eine detaillierte google-Recherche.

Zusammengefasst gibt es viele Punkte, die beide Geschäftsarten unterscheiden. Mit meinen Hinweisen sollte es leichter für Dich sein, herauszufinden, welche Geschäfte besonders gut zu Deinem Label passen.
Hast Du noch Fragen? Dann hinterlass mir gerne einen Kommentar.

Wenn Du noch gar nicht weißt, wie Du die Einzelhändler Akquise angehen sollst oder wo Du überhaupt die richtigen Einzelhändler für Dein Label findest, lade Dir hier meine kostenlose Checkliste herunter. Darin findest Du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Du passende Händler identifizieren kannst.

 

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