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Mach’s wie Plückefinken: Von 1.300 € auf 19.000 € im Monat

Mach’s wie Plückefinken: Von 1.300 € auf 19.000 € im Monat

Melanie von Plückefinken auf der Nordstil

Na, würde mir Dein Blick jetzt, wenn ich Dich sehen könnte, eine Menge Ungläubigkeit verraten? Ich kann Dich beruhigen: Es ist alles genau so passiert.
Ich erzähle Dir heute Melanies Geschichte. Aber heute soll es nicht nur darum gehen, was Melanie geschafft hat. Sondern vor allem darum, wie Du das auch schaffen kannst.

Wie Melanie innerhalb von 2 Jahren ihren Monatsumsatz ver-20-facht hat

Spulen wir gedanklich mal die Zeit zurück: Wir schreiben Januar 2018. Melanie von Plückefinken und ich haben uns gerade kennengelernt. Melanie sagt, sie war gar nicht aktiv auf der Suche nach “Beratung”, sondern sie wusste nur, dass sie einfach endlich was verändern wollte. Sie wollte endlich von den Einnahmen aus Ihrem Handmade Label leben können.
Als wir uns kennenlernten, gab es ein vielfältiges Produktangebot: Da gab es Kinderkleidung, da gab es textile Accessoires, da gab es Leseknochen. Melanie hat alle Produkte selber genäht und diese auf circa 50 Handmade Märkten pro Jahr verkauft. Während dieser Zeit saß sie verdammt viel im Auto und sie hat ihre Kinder verdammt wenig gesehen. Und von ihrem Label leben? Fehlanzeige.

Melanie hat weder eine kreative Ausbildung, ist keine Schneiderin, hatte keine besondere Ahnung von Betriebswirtschaft oder Technik. Sie kannte sich nicht in der Textilbranche aus und hatte keine Verkaufserfahrung.

Wir haben dann angefangen zusammen zu arbeiten. Als Erstes haben wir geschaut, auf welches Produkt sich Melanie fokussieren kann. Nach einigen Überlegungen ist es der Leseknochen, ein Nackenkissen in Form eines Knochens geworden. Das verkauft Melanie bis heute, inzwischen hat Plückefinken auch die Kollektion um weitere Heimtextilien erweitert.

Als Zweites haben wir berechnet, ob sich die Handmade Märkte denn wirklich rechnen. Das Ergebnis war erschreckend. Mit Ausnahme von einem Weihnachtsmarkt hat sich nichts gelohnt. Die Einnahmen und Ausgaben standen einfach nicht im Verhältnis. Aber anstatt den Kopf in den Sand zu stecken hat Melanie dann mit meinem mentalen Support einen großen Schritt gewagt: Von einem auf den anderen Tag hat sie alle Handmade Messen gecancelt und sich stattdessen für einen Stand auf der Ordermesse Nordstil in Hamburg beworben. Anstatt 200 Euro Standkosten 1.500 Euro Standkosten.

Leicht ist Melanie das nicht gefallen. Total verständlich: Alles was Dich außerhalb der Komfortzone bringt, ist ein Risiko. Aber wie sage ich immer so schön: Ohne Risiko kein überdurchschnittliches Wachstum, keine Veränderung.
Also hat Melanie ihren mentalen Sprung vom 10m Turm besiegt.

Damit die 1.500 Euro auch wieder reingeholt werden, habe ich ihr dann erklärt, dass sie bitte im Vorfeld Einzelhändler zu ihrem Messestand einladen soll. Viele Labels, insbesondere Junge, machen immer wieder den Fehler, keine Vorbereitung in einen Messestand zu investieren. Das führt dazu, dass sie sich die Beine in den Bauch stehen.

Glücklicherweise hat Melanie das anders gemacht. Aus circa 120 Händleranfragen hat Melanie schon vor der Messe 3 Aufträge generiert. Auf der Messe waren dann auch einige Händler. Darüber konnte sie mehr Umsatz generieren. Insgesamt hat sie die Kosten des Messestandes wieder voll reingeholt.

Wenn Du jetzt auch gerne Einzelhändler von Deinem Label begeistern willst, aber Du noch gar nicht weißt, wie Du die richtigen Läden findest, lade Dir hier meine kostenlose Checkliste herunter. Darin findest Du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Du passende Händler identifizieren kannst.

Die Veranstaltung war aber nicht nur kostendeckend. Von den Händlern, die im Zuge der Messe bestellt haben, sind heute noch einige Kunden, die bis heute immer wieder bestellen. Seitdem geht Melanie regelmässig auf Fachmessen, bei denen Einzelhändler ihre Bestellung aufgeben.

Parallel zur Messevorbereitung haben wir dann im 1. Halbjahr 2018 einen Produzenten für die Leseknochen gesucht. Ich wusste: Wenn Melanie weiterhin selber näht, hat sie keine Zeit, sich um ihren erfolgreichen Labelaufbau zu kümmern. Melanie hat mir glücklicherweise vertraut und wir haben einen Produzenten in Polen gefunden.

So ging es dann einen großen Schritt voran und Melanie hat einige inhabergeführte Boutiquen als Kunden gewinnen können. Sie investierte viel in ihren Unternehmensaufbau.

Irgendwann hatte sie die Möglichkeit, Ihr Textil Label bei einem Großhändler listen zu lassen. Der Großhändler hätte ihre Leseknochen wirklich gerne verkauft. Für Melanie hätte das bedeutet: EAN Codes erstellen. Schlimmstenfalls 90 Tage aufs Geld warten. Sie entschied sich dagegen, das Risiko erschien ihr einfach zu hoch.

Dann wurde es nochmal dramatisch: In Ihrer Familie führten persönliche Umstände dazu, dass die finanzielle Lage sehr angespannt war. Melanie stand dann vor dem Schritt: Muss ich mit meiner Familie Hartz4 beantragen? Die Anträge lagen auf ihrem Küchentisch, bereit ausgefüllt zu werden.

Wie schlimm, denkst Du jetzt vielleicht. Doch ganz ehrlich: Das war das Beste was Melanie passieren konnte. Melanie wollte nicht abhängig sein. Melanie wollte mit aller Kraft ihr Unternehmen aufbauen.

Das war dann der nächste Schubs, diesmal von der hohen Klippe. Und dann ist sie wieder gesprungen. Und hat begonnen, mit dem Großhandel zusammen zu arbeiten. Um das finanzielle Risiko zu minimieren, habe ich ihr das Thema Factoring ans Herz gelegt. Wenn sie dann eine Ladung Leseknochen ausgeliefert hat, hat sie die Forderung, die sie eigentlich an den Einzelhändler als Rechnung geschrieben hätte, ans Factoring gegeben. Das Factoring hat ihr den Rechnungsbetrag dann abzüglich einer kleinen Provision sofort überwiesen. So hatte Melanie genug Geld, um die Produktion vorzufinanzieren.

Das war einer der wichtigsten Schritte, die Melanie gemacht hat. Aus einem Großhändler sind inzwischen 3 geworden. Aus wenigen inhabergeführten Einzelhändlern sind inzwischen über 40 Händler geworden, die regelmässig Leseknochen bei Plückefinken bestellen.

Melanie hat Möglichkeiten, die sich ihr ergeben haben, oft ergriffen. Auf einer Messe gab es für sie dann die Möglichkeit, an einem nonbook Award teilzunehmen. Plückefinken hat den Preis nicht gewonnen. Kurze Zeit später kam dann aber ein großer Filialist auf sie zu: Thalia. Und dann wurde Plückefinken einfach mal im System von Thalia gelistet. Inzwischen gehen die Leseknochen regelmässig an viele Filialen in ganz Deutschland.

Es gibt übrigens auch regelmässig eine neue Kollektion bei Plückefinken. Das Label hat einen total ansprechenden Instagram Feed. Melanie zeigt darin nicht nur Leseknochen, sondern auch ihr Haus mit Garten auf dem Land.

Inzwischen ist Plückefinken so gewachsen, dass Melanie nach einem Lager sucht, weil ihr Haus voll mit Leseknochen ist. (Wenn Du zufällig von einer Gewerbeimmobilie im Rostocker Raum weißt, schreib mir gerne eine Email.) Ihr nächstes Ziel ist es, eigene Stoffe bedrucken zu lassen und ich freue mich schon sehr auf die Ergebnisse. Und das Beste hat Melanie gestern zu mir im Video-Call gesagt: “Ich bin mir sicher, dass Plückefinken weiter wachsen wird.

Warum ich Dir das erzähle?

Du kannst das auch schaffen, egal wo Du gerade mit Deinem Handmade Label stehst

Ich finde Melanies Geschichte zeigt uns, das einfach alles möglich ist. Schritt für Schritt und manchmal auch mit einem Sprung vom 10m Brett. Das Wichtigste ist: Immer weiter.

Und was ist Dein geheimes Ziel? Verrat es mir und schreib mir eine Email. Ich schreibe Dir, wie Du es erreichst. Kostenlos. Weil es mich jedes Mal sehr begeistert, wenn Kunden einen Erfolg in ihrem Unternehmen verbuchen können. Ich bin davon überzeugt, dass es jeder von uns verdient hat, genauso durchzustarten. Also, bist Du dabei?

ps. Hier findest Du das Video, in dem Melanie ihre ganze Geschichte noch einmal persönlich erzählt. Super motivierend, oder?

 

2 Responses

  1. Chrissy sagt:

    Was für eine tolle, inspirierende und motivierende Erfolgsgeschichte!
    Melanie zeigt ganz deutlich wie es geht und was alles möglich ist.
    Das war ein sehr anstrengender und mutiger Weg mit vollem Einsatz, aber es hat sich gelohnt.
    Chapeau!
    Ich bin gespannt was Melanie noch alles schafft.

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