Instagram: Bekanntheit steigern und mehr Umsatz generieren

Instagram: Bekanntheit steigern und mehr Umsatz generieren

So gewinnst Du mit Instagram Kunden für Deine Mode

Läden: Geschlossen. Innenstädte: Menschenleer. Onlineverkäufe: Fehlanzeige. Wenn Du Dich in einer ähnlichen Situation befindest, kann ich mit diesem Artikel möglicherweise etwas Licht ins Dunkle bringen und Dir einige wirkungsvolle Tipps für Dein Instagram-Profil geben, so dass Du garantiert mehr Käufer mit dem Sozialen Netzwerk generierst.

Instagram zur Kundenakquise nutzen

In meinem heutigen Instagram-Post habe ich Dir erklärt, wie wichtig es ist, sich über seine eigene sogenannte Customer Journey, zu deutsch Kundenreise, Gedanken zu machen. Wo trifft der Kunde auf Deine Marke und welche sogenannten Customer Touch Points begegnen ihm auf seiner Reise?
Du kannst Dir die Customer Touch Points so ein bisschen wie Haltepunkte auf einer Rundereise vorstellen. Wie bei einer Reise sollte die Customer Journey gleichermaßen ansprechend gestaltet sein.

Heute wollen wir uns insbesondere mit den möglichen ersten Customer Touch Points beschäftigen. Wenn die Käufer über Instagram generiert bzw. zum Onlineshop weitergeleitet werden sollen, gibt es eine Vielzahl möglicher erster Kontaktpunkte.

Mögliche erste Kontaktpunkte zwischen Deinem Brand und einem User:

  • Postings im Feed oder in der Story von Influencern, die Deine Marke beinhalten
  • jemand sucht nach einem bestimmten #, zu dem er u.a. Dein(e) Foto(s) findet
  • Presseveröffentlichungen, insbesondere solche von Onlineplattformen, die direkt zu Deinem Instagram-Profil leiten
  • Postings im Feed oder in der Story von anderen Accounts, z.B. im Rahmen von Kooperationen (gemeinsame Postings, Gewinnspiele, Fragebögen u.a.)
  • eine Freundin, Bekannte, etc. zeigt Dein Produkt und verlinkt es
  • jemand schaut sich alle Postings zu (s)einem Ort an und ihm werden so Deine Fotos angezeigt

Das sind einige Beispiele, von denen die meisten einen deutlichen Zuwachs an Followern bzw. Websitesklicks und schließlich auch Käufern verzeichnen werden. Einige Dinge solltest Du dann auch noch auf Deinem eigenen Instagram-Profil beachten.

3 Dinge auf Deinem Instagram Profil, die es Dir erleichtern, den Interessenten zum Käufer zu wandeln:

  1. Selbsterklärend: Dein Instagram Profil sollte ansprechend gestaltet sein und aktuelle Postings enthalten. Wichtig ist, dass man Dein Produkt und seine Einsatzmöglichkeiten auf einen Blick erkennt.
  2. Deine Instagram-Bio sollte aussagekräftig sein mit klarem Call-to-Action, sprich Handlungsaufforderung vor dem Link. Bitte verzichte hier auf allzu werbliche Hinweise á la: “Hier jetzt kaufen”. Der Link sollte direkt auf Deinen Shop verweisen, so dass ein potenzieller Käufer es so einfach wie möglich hat.
  3. Dein Onlineshop sollte benutzerfreundlich sein, und es dem potenziellen Käufer einfach und zügig ermöglichen, sein Wunschprodukt, das er auf Instagram gesehen hat, zu erwerben.

Wenn Du also dafür gesorgt hast, dass diese 3 Punkte berücksichtigt sind, kannst Du Dich um die möglichen Kontaktpunkte kümmern. Dabei unterscheide ich zwischen kontinuierlichen Maßnahmen und Maßnahmen, die Du punktuell einsetzen kannst.

Fortlaufend solltest Du immer wieder:

  • ausgewählte # regelmässig einsetzen: Führe dazu im Vorwege eine Recherche durch. Welche # findest Du? Wenn Du Kaschmirpullover verkaufst, kann das z.B. #kaschmir, #strick, aber auch #kuschelweich sein. Schau einfach mal nach, was es so gibt und wie oft die jeweiligen # gesucht werden. Außerdem würde ich Dir auch empfehlen, ein eigenes Brandhashtag zu entwickeln. Dabei geht es nicht darum, dass Du einfach nur Dein Brand als # verwendest, sondern Du solltest zusätzlich noch ein # verwenden, das von Anderen auch gut verwendet werden kann, z.B. wenn Dein Label die besagten Kaschmirpullover verkauft, könnte es #cozykaschmir lauten.
  • Verwende möglichst häufig die Ortsangabe. Dabei geht es weniger darum, wo Du Dich befindest, selbst in Hintertupfingen schauen sich Menschen Bilder zu Orten bei Instagram an. Wieder eine Chance mehr, gefunden zu werden.
  • Pack in jedes Paket mit einem versendeten Kleidungsstück von Dir eine persönliche Postkarte und frag die Kundin damit, ob sie Dir ein Foto im neuen Produkt zuschickt und ob Du das auf Deinen Sozialen Netzwerken teilen darfst. Schaff in Deinem Onlineshop eine Bewertungsmöglichkeit und veröffentliche ausgewählte Bewertungen auf Deiner Plattform.

Gezielte Aktionen, um die Markenbekanntheit im ersten und die Verkäufe im zweiten Schritt zu pushen, sind z.B.

  • Presseartikel, die Du zum Profil der Zeitung verlinkst und teilst
  • Kooperationen, die Du anschiebst: Vielleicht hast Du ein Sockenbrand und suchst Dir einen Hersteller von Schuhen, mit dem Du gemeinsame Postings machst, die ihr jeweils verlinken könnt.
  • Influencer. Zu jeder Marke “läuft” nach meiner Erfahrung der passende größere oder kleinere Influencer da draussen auf Instagram herum. Diesen gilt es zu identifizieren und für Deine Marke zu begeistern. So eine Zusammenarbeit kann man zu Beginn mit etwas Glück ohne Bezahlung starten. Wie das genau funktioniert, verrate ich Dir im nächsten Abschnitt.

So gewinnst Du einen Influencer für Deine Marke:

  1. Dafür schau im ersten Schritt, welche Zielgruppe Du ansprechen möchtest. Hast Du ein Zielgruppenavatar? (Wenn nicht, lies dazu bitte diesen Artikel von mir.) Dann nimm diesen zur Hand und überleg Dir: Suchst Du eher eine jüngere oder ältere Frau? Welche Interessen hat diese Person? Welche Werte sind Dir wichtig? Welche anderen Marken interessiert diese Person? Und dann recherchiere. Wenn Du Dich selber schlecht auf Instagram auskennst, hast Du vielleicht Kinder oder eine versierte Freundin, die Dir die ersten Tipps geben. Über # und Profile kannst Du Dich dann durcharbeiten und 3-5 geeignete Influencer identifizieren. Ich würde maximal mittelgroße Profile (was die Follower betrifft) auswählen, da diese aus meiner Erfahrung heraus am hilfreichsten sein können.
  2. Schau Dir das Profil der Influencerin genau an. Folge ihr. Dann schreibst Du ihr eine Private Nachricht, in der Du relativ kurz und knapp schreibst, dass Du ihr Profil super findest (bezieh Dich am besten auf irgendwas konkretes aus ihrem Profil, das Dir gefällt). Dann fragst Du sie, ob Du ihr eines Deiner Produkte zuschicken darfst. Optimalerweise kann sich die Influencerin dann selber ein Produkt aussuchen. Wichtig: Du fragst keinesfalls nach einem Posting und Du schwadronierst auch nicht über Deine Markenphilosophie.
  3. Nach meiner Erfahrung sagen fast alle Influencer ja, wenn die Marke gut zu Ihnen passt, egal wie bekannt oder unbekannt das Brand ist. Du verpackst dann das gewünschte Produkt sehr schön, legst eine handbeschriebene Karte bei und schickst das Paket zur Influencerin.
  4. Dann heißt es warten. In den meisten Fällen postet der Influencer vollkommen freiwillig entweder das Paket beim Auspacken, oder das spätere Produkt angezogen und verlinkt meistens zu Deiner Marke. Wenn das passiert, hast Du alles richtig gemacht. Nach meiner Erfahrung passiert das in 80% der Fälle. Und das völlig ohne dass Du irgendwelche Erwartungen stellen oder Budget zur Verfügung halten musstest.
  5. Wenn Du die Vorkehrungen getroffen hast, die ich Dir unter Vorkehrungen 1-3 weiter oben beschrieben habe, gewinnst Du jetzt nicht nur neue Follower, sondern in der Regel auch neue Käufer. Viel Glück!

Erzähl doch mal in den Kommentaren von Deinen Erfahrungen mit Influencern. Wenn Du noch Hilfe brauchst, darfst Du mir auch gerne eine Email schreiben.

 

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